Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was hat Sie bewegt, das zu tun? Warum machen Sie das?
Ich hatte eine harte Kindheit. Mein Vater starb sehr jung, mit 36 Jahren verunglückte er mit dem Auto und hinterließ 3 Kinder im Alter von 3, 4 und 5 Jahren. Zudem lastete ein riesiger Schuldenberg auf Mamas Rücken. Viele Nachbarn und nette Leute halfen uns, diesen Schicksalsschlag zu bewältigen und wir schafften es, auf eigenen Beinen zu stehen. Ich spürte immer schon in mir den Wunsch, dass ich jenen etwas zurückgeben möchte, die die Ärmsten der Armen sind. Denn wer etwas gibt, wird immer wieder auch etwas bekommen. 2003 sah ich einen Vortrag über das Sterbehaus der Mutter Teresa und die Straßenkinder in Kalkutta. Tief bewegt wusste ich, da muss ich hin. Innerhalb von 3 Wochen stand ich alleine in der Hölle von Kalkutta.

Kann ich Sie einmal begleiten? Ich möchte auch einmal nach Kalkutta.
Ich fahre immer alleine. Auch aus dem Grund, weil ich dort hart arbeite und es fordert sehr viel von einem. Urlaub ist das ganz bestimmt nicht. Was auf den Einzelnen zukommt, der gehen möchte, kann man nicht beschreiben und zudem fühlt jeder Mensch ganz anders. Auch das Elend, mit dem man täglich konfrontiert wird zu verarbeiten, ist nicht immer einfach. An wen kann ich mich wenden, wenn auch ich einmal nach Indien möchte? Ich bin Ihnen gerne behilflich. Vor Ort muss jeder selbst schauen, wie er zurecht kommt.

Muss man den Flug und die Unterkunft selbst bezahlen?
Ja, jeder muss für die Kosten selbst aufkommen.

Kann ich beim Verein Südtiroler Ärzte für die Welt auch eine Patenschaft übernehmen?
Nein, der Verein vermittelt keine Patenschaften. In Bozen gibt es den Verein Hilfe für Kinder der Dritten Welt, dieser ist dafür zuständig.

Kommt meine Hilfe zu 100 Prozent an?
Unsere Organisation legt sehr großen Wert auf eine sparsame Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Bereits seit vielen Jahren haben wir das Gütesiegel „Sicher spenden“. Ihre sehr wertvolle Spende kommt zu 100Prozent dort an, wo sie ankommen muss, bei den Ärmsten der Armen.